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In der nordischen Mythologie ist Heimdall einer der Söhne Odins; geboren von neun Müttern und zum Wächter über Asgard, die Götterwelt, eingesetzt. Man sagt, er habe goldene Zähne, benötige weniger Schlaf als ein Vogel, sehe weiter als einhundert Tagesreisen und sein Gehör sei so fein, dass er die Wolle auf den Schafen und Gras auf den Wiesen wachsen höre.
Wenn von ihm die Rede ist, dann meist in seiner Rolle als Wächter und Schutzgott. Doch schon sein Name weist auch auf ein anderes Wesen hin, denn Heim bedeutet Welt, während ›dall‹ nicht genau bestimmt werden, aus Ableitungen jedoch durchaus mit ›strahlend‹ angenommen werden kann. Er leuchtet also über der Welt. Heimdall ist der, der über Midgard erstrahlt und es erhellt.
Hier wird Heimdalls Sein beschrieben, doch nicht aus der Sicht des Betrachters, sondern mit seinen eigenen Worten; so, als erzähle der Gott selbst. Die alten Geschichten werden dabei nicht umgedeutet. Alles ist möglichst nahe an der Edda gehalten und genommen, wie es dort beschrieben wird. Aber es wird versucht, die Geschichten in Zusammenhang zu setzen und auch in eine zeitliche Abfolge zu bringen. Nicht der Inhalt ändert sich, sondern nur die Sicht der Dinge. Und das kann sehr bereichernd sein, wenn man sich darauf einlassen mag. Denn die Reise führt vom Ursprung der Zeiten bis zu deren Ende und mündet im Jetzt, wo die alten Götter noch immer erfahrbar sind und für die Menschenwelt wirken.
Die germanische Mythologie kennt viele Götter. Manche sagen, sie kehren zurück und gewinnen mehr und mehr neue Anhänger. Andere sagen, sie waren nie fort. Ganz gewiss aber sind sie tief im Herzen der Menschen verankert; egal, welche Namen sie ihnen geben.
Die Edda erzählt ihre Geschichten. Odin, Thor, Loki, Freyja - sie sind wie die anderen Götter nicht unbekannt und fremd. Sie schützen Midgard, unsere Welt. Sie stehen für das Leben schlechthin.
Eine Göttin aber herrscht im Reich der Toten, wohin Odin sie verstieß. Helja gilt als Tochter von Loki und der Angrboda, als Schwester von Fenrir, dem Wolf, und Jörmungandr, der Mitgardschlange. Helja, oft auch einfach als Hel oder Hela bezeichnet, besitzt eine dunkle und eine helle Seite. Sie kann aufdecken, aber auch verhehlen. Durch sie ist der Reich der Toten vor den Lebenden verhehl, verborgen.
Und doch ist sie eine wahre Göttin"
Dieses Buch beschreibt das Leben der Helja in deren eigenen Worten; so, als erzähle sie selbst, wer sie ist und wie esie wurde, was sie immer sein wird. Die alten Geschichten werden dabei nicht umgedeutet. Alles ist möglichst nahe an der Edda gehalten und genommen, wie es dort beschrieben wird. Nicht der Inhalt ändert sich, sondern nur die Sicht der Dinge. Und das kann sehr bereichernd sein, wenn man sich darauf einlassen mag.
Dieses Buch ist für Asatru und für alle, die an einer lebendigen Begegnung mit den alten Göttinnen interessiert sind. Es handelt sich nicht um eine wissenschaftliche Zusammenstellung der Göttinnen, sondern möchte eine Hilfe zur persönlichen Annäherung sein. Wer die Edda nicht kennt, dürfte sich mit diesem Text etwas schwer tun, auch wenn die Überlieferung genannt ist.
Seit einigen Jahren lebt der alte Glaube verstärkt auf und findet immer mehr Anhänger. Hier nun wird der Versuch unternommen, die Göttinnen in den Mittelpunkt zu stellen. Jeder kennt noch Freyja, Frigg und Sif, vielleicht noch Sigyn. Doch in den neun Welten finden sich viele weitere Göttinnen. Es kann sich lohnen, diese nicht zu übersehen. Bei alledem wird aber nur die Edda selbst berücksichtigt. Die Göttinnen, die sich in weiterer Literatur, im Regionalglauben und auf Weihesteinen befinden, werden hier nicht genannt.
Trotzdem finden sich hier Vorstellungen von achtundvierzig in der Edda genannten Göttinnen, wobei dieses Attribut teilweise auch unerwartete Frauen umfasst.
Den Leser erwartet eine abenteuerliche Reise durch das nordgermanische Pantheon, beginnend am Anfang der Zeiten und endend im eigenen Alltag.
In der germanischen Mythologie gibt es neun Welten, die ihren eigenen Kosmos bilden. Midgard, die Welt der Menschen, die Welt in der Mitte, ist nur eine von ihnen. Im germanischen Heidentum ist diese Welt nicht isoliert gedacht. Es gibt Verbindungen zwischen allen neun Welten, deren Spuren sich, so man will, überall finden lassen.
Diese Geschichte erzählt, wie Fräulein Hella nach langer Suche und Reisen durch Religionen und Weltanschauungen endlich erkennt, dass die alten Götter nicht fern sind, sondern sich erleben lassen, Begegnungen möglich sind, eine tiefe Verbundenheit mit ihnen und so vielen anderen Wesen besteht.
Ihre Geschichte ist keine Anleitung, wie der alte Glaube neu belebt werden kann. Es ist nur ihre Geschichte. Jeder Mensch muss seinen eigenen Weg finden und gehen. Fräulein Hella ist der Ansicht, dass ihr genau dies gelungen ist.
Es gibt vielfältige Literatur über die Runen. Der Großteil davon deutet die Runen auf etwa dieselbe Weise. Diese Betrachtung sucht einen anderen Weg der Annäherung. Die Runen stammen aus dem Gebiet der nordischen Mythologie. Diese ist eng angelehnt an die Natur und die Jahreszeiten. Wenn jetzt hier versucht wird, die Runen in den Jahreskreis einzubetten, so ergeben sich daraus zwangsläufig manchmal etwas andere Deutungen, als es allgemein üblich ist. Die Runen bleiben hier eingebettet in ihr Umfeld, die nordische Mythologie.
Diese Betrachtung gleicht einer Reise durch das Jahr, durch das Runenjahr. Die Reihenfolge der Runen bleibt erhalten. Allerdings wird nicht bei Fehu begonnen und dann vorwärtsgeschritten bis zu Othala, sondern der Startpunkt liegt in Othala und wird über Dagaz und alle anderen Runen quasi rückwärts bis zu Fehu führen.
Das Runenjahr will die allgemeinen Deutungen nicht widerlegen. Alle großen Geheimnisse sind sehr vielschichtig. In dieser Betrachtung wird vielleicht hier und da eine andere Möglichkeit der Auswirkung gesehen. Ob dies für den Leser von Bedeutung ist, muss er selbst entscheiden.