Man sagt, die alten Götter kehren zurück. Doch die Wahrheit ist: Sie waren nie fort. Die menschen haben nur eine gewisse Zeit vergessen, ihnen zu begegnen. Die nordische Mythologie findet immer mehr Anhänger. Asgard, Midgard, Utgard - für viele Menschen sind das keine Fremdworte mehr. Odin, Thor, Freyr und wie alle heißen -diese Götter gewinnen neue Anhänger. Einige dieser Götter lasse ich in meinen Schriften zu Wort kommen.
Odin, der Göttervater, ist wohl die komplexeste Gestalt in der nordischen Mythologie. Man wird ihm nicht gerecht, wenn man in ihm nur den Kriegsgott sehen will, der bestrebt ist, Walhall zu füllen mit den Seelen der gefallenen Helden. Er ist viel mehr. Seine Weisheit ist unermesslich. Er vermag es, in die Zukunft zu schauen. Doch er ist auch Skalde, also Dichter und Sänger. Er ist Vater, Gemahl und Freund. Er ist sehr zauberkundig, vermag es, die Gestalt zu wandeln, gilt als Jenseitsführer und Runenmeister. Letztlich ist er der Schöpfer der Welten - und ihr Bewahrer durch die Zeitalter hindurch.
Hier wird Odins Sein und Wirken beschrieben, doch nicht aus der Sicht des Betrachters, sondern mit seinen eigenen Worten; so, als erzähle der Gott selbst.
Die alten Geschichten werden dabei nicht umgedeutet. Alles ist möglichst nahe an der Edda gehalten und genommen, wie es dort beschrieben wird. Aber es wird versucht, die Geschichten in Zusammenhang zu setzen und auch in eine zeitliche Abfolge zu bringen. Nicht der Inhalt ändert sich, sondern nur die Sicht der Dinge.
Einer von ihnen ist Loptr, den man eher als Loki Laufeyson kennt.
Loki ist angeblich der widersprüchlichste der Götter, der Vertreter des Bösen, listig und hinterlistig und ein Feind der Hohen. Man sagt, er führe Ragnarök, das Ende der Zeiten herbei.
Wer aber unvoreingenommen die alten Geschichten liest, wird schwerlich diese Aussagen bestätigt finden. Und wer sie gar in aller Offenheit auf sich wirken lässt, begegnet womöglich einem Gott, dessen Wesen und Wirken ihn sehr bereichern kann.
Dieses Buch beschreibt das Leben des Loki mit dessen eigenen Worten; so, als erzähle er selbst, wer er ist und wie er wurde, was er immer sein wird.
Die alten Geschichten werden dabei nicht umgedeutet. Alles ist möglichst nahe an der Edda gehalten und genommen, wie es dort beschrieben wird.
Nicht der Inhalt ändert sich, sondern nur die Sicht der Dinge. Und das kann sehr bereichernd sein, wenn man sich darauf einlassen mag.
Thor ist vermutlich der beliebteste Gott der germanischen Mythologie. Viel gibt es über ihn zu berichten. Thor, im Süden Donar genannt, ist der Donnerer. Er ist Donner- und Gewittergott, der Wettergott schlechthin. Er ist Midgards (der Menschenwelt) großer Beschützer, schenkt Fruchtbarkeit und bewahrt vor den Angriffen der riesischen Jöten. Seine Waffe, der Hammer Mjölnir, wird heute vielmals als Glaubenszeichen, als Schmuckstück getragen von den Anhängern der alten Götter.
Hin und wieder wird er als jähzoniger Raufbold beschrieben, was ihm sicherlich nicht gerecht wird. Thor ist ein Gott! Thor ist mutig und stark, selbst sehr groß, absolut treu und stets verlässlich.
Hier wird Thors Sein und Wirken beschrieben, doch nicht aus der Sicht des Betrachters, sondern mit seinen eigenen Worten; so, als erzähle der Gott selbst.
Die alten Geschichten werden dabei nicht umgedeutet. Alles ist möglichst nahe an der Edda gehalten und genommen, wie es dort beschrieben wird. Aber es wird versucht, die Geschichten in Zusammenhang zu setzen und auch in eine zeitliche Abfolge zu bringen. Nicht der Inhalt ändert sich, sondern nur die Sicht der Dinge.
Und das kann sehr bereichernd sein, wenn man sich darauf einlassen mag. Denn die Reise führt vom Ursprung der Zeiten bis zu deren Ende und mündet im Jetzt, wo die alten Götter noch immer erfahrbar sind und für die Menschenwelt wirken.
Die germanische Mythologie kennt viele starke Göttinnen. Frigg, Odins Gemahlin, ist sicherlich die erste von ihnen.
Gylfaginning 35 schreibt: »Freyja ist die Vornehmste nach Frigg.«
Laut der alten Legenden kam Freyja mit ihrem Bruder Freyr und ihrem Vater Njörd als Botschafter des Friedens aus Wanaheim. Freyja gilt schlichtweg als die Göttin der Liebe, die auch heute noch viel Verehrung empfängt. Wie alle alten Götter ist sie wirksam in Midgard, der Menschenwelt.
Freyja ist sehr vielschichtig. Sie ist das Idealbild der in Liebesdingen erfahrenen und dort auch gern handelnden Frau. Doch sie ist auch streitbar, führt die Walküren und beherrscht mächtige Zauberkraft. Hier wird Freyjas wirken und Sein beschrieben, doch nicht aus der Sicht des Beobachters, sondern so, als erzähle die Göttin selbst.
Die alten Geschichten werden dabei nicht umgedeutet. Alles ist möglichst nahe an der Edda gehalten und genommen, wie es dort beschrieben wird. Aber es wird versucht, die Geschichten in Zusammenhang zu setzen und auch in eine zeitliche Abfolge zu bringen. Nicht der Inhalt ändert sich, sondern nur die Sicht der Dinge.