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Zyklus der Nebelreiche

Landkarte von Amarra

Amarra ist eine Insel (oben links auf der Karte zu sehen), der Titel des ersten Bandes des 'Zyklus der Nebelreiche' und damit der Einstieg in eine ganze Romanreihe, die inzwischen 30 Bände umfaßt.

In dieser Fantasy-Welt wirken die Götter noch stark, leben Priester, Könige und Magier - sie alle wollen das Volk beherrschen. Die Nebelreiche haben ihre eigenen Gesetze, ihre eigene Tier- und Pflanzenwelt und die Menschen darin ihre eigenen kleinen und großen Sorgen und Freuden.

Der Zyklus entstand in einem Zeitraum von mehr als zwanzig Jahren - er ist noch immer nicht fertig und wird es vermutlich auch niemals sein. Das Leben der Menschen, die im ersten Band schon auftauchen und vieler anderer, die später hinzukommen, wird inzwischen über einen Zeitraum von über 60 Jahren erzählt.

Klicken Sie oben auf der Karte ein Land an, wenn Sie nähere Informationen dazu lesen möchten. Es ist natürlich nicht möglich, auf diesen Seiten die Welt der Nebelreiche in aller Ausführlichkeit vorzustellen. Die sechs Gottheiten, die magischen Schulen, die Städte, Tiere, Pflanzen und inzwischen an die vierhundert namentlich genannten Menschen sind keine statischen Werte, sondern leben und wirken in den Geschichten der Nebelreiche.

Wenn Sie aber doch ein klein wenig über die Götterwelt in den Nebelreichen erfahren möchten, dann klicken Sie hier

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Kurzbeschreibung der Länder:

Nodher

Nodher ist das zweitgrößte Land der Nebelreiche. Im Norden grenzt es an Moras, im Süden an Sion. Das Land wird von dreissig Fürsten, Pecha genannt, regiert, die der jeweilige König einsetzt. Der Titel des Pecha ist nicht erbbar. Es gibt sehr fruchtbare Gegenden wie jene in Ambar und Nordass und karge Böden wie z.B. in Minas. Die Städte sind teilweise recht groß und gut befestigt. Die größte Stadt trägt den Namen Salis. Die Hafenstädte sind erstaunlicherweise relativ klein. Nodher lebt nicht vom Handel mit den anderen Reichen, sondern in erster Linie durch die eigenen Erzeugnisse.

Sion

Das größte Land der Nebelreiche wird im Norden von Nodher und im Westen von Wyla begrenzt. Gesetze und Regeln zeigen sich ähnlich wie in Nodher. Auch hier ist der Titel des Pecha nicht erblich. Sion besitzt sehr große Hafenstädte wie Kiogg und Nimad und nur wenige befestigte Handelsstädte. Im Norden des Reiches wächst der milde Wein. Sion gilt als die Kornkammer der Reiche und verkauft einen großen Teil dieser Ernten.

Moras

Die Landwirtschaft in diesem Land ist wenig ergiebig. Die Küstenregionen sind von dichten Mangrovenbeständen besetzt, das Landesinnere durch weite Sümpfe für Fremde sehr gefährlich. Die Städte zeigen sich klein. Moras' Gesetz befiehlt die Frauen des nachts in die Häuser. Wird eine Frau in der Nacht allein angetroffen, so hat sie jedem Mann zu Willen zu sein, der ihr begegnet. Auch gelten ansonsten die Frauen hier viel weniger als in anderen Ländern. Lediglich als Mütter von Söhnen genießen sie eine gewisse Achtung. Nur in Moras finden sich Sumpfkristalle - ein milchiges Quarz, das unter Einsatz des Lebens von den sogenannten Kristallfischern aus den Sümpfen geborgen wird. Diese Kristalle bilden die Handelsgrundlage des Reiches, denn Amarra kauft das Quarz und vermag es, aus diesem Lichtsteine zu erschaffen.

Wyla

Wyla besitzt nur im südlichen Bereich einige größere Städte und freie Landflächen. Ansonsten ist das Land vollständig von dichtem Dschungel bewachsen. Hier herrschen die Frauen. Söhne sind stets der Besitz der Mütter und Schwestern, zu absolutem Gehorsam verpflichtet. Musische Fähigkeiten gelten als männliche Tugend. Die Frauen sorgen für Nahrung, Sicherheit und Schutz. In Wyla gibt es große Würgeschlangen, gefährliche Raubkatzen, den bärenähnlichen Mancomac und manch anderes Getier, das eine Reise durch dieses Land erschwert.

Sarai

Sarai ist in erster Linie für seine freurigen, schnellen Pferde berühmt. Das Land besitzt weite, fruchtbare Steppen mit fettem Boden. Pferdezucht und Landwirtschaft bestimmen das Bild und den Alltag des Reiches. Doch hier leben auch die Targa-Schafe, deren feine Wolle sehr begehrt ist. Der Stand der Schäfer wird jedoch verachtet. Diese Leute dürfen nirgendwo verweilen. Es gibt befestigte Städte wie Warkass, ein paar wenige große Häfen wie Kirlis, ansonsten eher kleinere Siedlungen und, über das ganze Land verteilt, die Festungen, in denen die Soldaten leben.

Thara

Dieses Bergland besitzt nur in Küstennähe größere Städte wie Molt oder Killdar. Hier gibt es auch fruchtbare Böden und richtige Wälder. Im Landesinneren jedoch zeigt sich das Reich zerklüftet und karg. Thara ist das Land der Sklaven, handelt jedoch nicht mit anderen Ländern mit ihnen. Tharas Sklaven, sagt man, sind die besten, da sie schlicht funktionieren, keinerlei Regungen zeigen, nicht einmal sprechen und sich ausschließlich von Wasser und Molnüssen ernähren. Diese Sklaven sind der Reichtum ihrer Eigentümer. Sie arbeiten zumeist in den vielfach vorhandenen Steinbrüchen. In Thara wird der wertvolle Achat gebrochen, aus dem sich vielerlei Gebrauchsgegenstände wie Schalen und Becher, selten auch Schmuck anfertigen läßt. Es gibt hier keine Pechas. Das Land gehört den Lanas, die es an den hierfür gezeugten Sohn vererben.

Khyon

Das Land besteht aus drei größeren Inseln und zeigt sich meist bergig. Es gibt hier viele Edelsteinminen. Berühmt ist Khyon durch seine Werfen. Alle guten Handelsschiffe werden hier gebaut. Die Arbeiter besitzen kaum Rechte. Ihr Lohn ist gering. In Khyon ist die Kluft zwischen Abhängigen und Besitzenden bedeutend größer als in anderen Ländern.

Insel der Läuterung

Diese Insel ist kein eigenes Königsreich, sondern die Sträflingskolonie aller Reiche. Wer verurteilt ist, auf dieser Insel das Kupfer abzubauen, weiß, daß er verloren bleibt und in den Minen sterben wird. Es gibt einen einzigen Hafen, keinerlei Städte und über die Insel verteilt nur die Minen der Reiche.

Amarra

Das Inselreich ist größer als das Königreich Khyon. Warme Meeresströmungen umgeben das Land, das hierdurch keine Zeit der Kalten Nebel kennt. Alles wächst hier größer, üppiger, fruchtbarer als anderswo. Es gibt keine großen Städte, doch unglaublich viele kleine Siedlungen, in denen die Menschen zum gemeinsamen Wohl arbeiten und leben. Persönlicher Besitz ist hier bedeutungslos.

 


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